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Donnerstag, 19. Januar 2012

Pasta mit Rape und Sonnenblumenkernen

Zutaten:
Rübsam (Cima di Rapa, http://it.wikipedia.org/wiki/Brassica_rapa_sylvestris)
Sonnenblumenkerne
Parmesan


Zubereitung:
Sonneblumenkerne in Olivenöl anbraten. Verlesene und gewaschene "Rape" hinzugeben und mit einem Schuss des Nudelwassers kurz durchköcheln lassen. Mit der gekochten Pasta vermischen und mit Parmesan überhäufen.


Noch ohne Parmesan, für die "bessere Sicht"

Pasta e Ceci (Pasta mit Kichererbsen)

Zutaten:
getrocknete Kichererbsen
Gemüsebrühe
Möhren, Zwiebel, Staudensellerie
Parmesan (weglassen für die vegane Version)


Zubereitung:
Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Abgiessen und einmal durchspülen. Zwiebel, Möhre und Sellerie kleinschnibbeln, in Olivenöl anbraten und abgetropfte Kichererbsen hinzugeben. Mit Wasser auffüllen (so dass die Kichererbsen gerade bedeckt sind) und etwas Gemüsebrühewürfel dazu. Laut Rezept sollte das nun 3 Std. köcheln, aber meine waren nach nichtmal einer Std. fertig (noch leicht bissfest und knackig, aber gar). Nach der Hälfte der Kochzeit ca. ein Drittel der Kichererbsen rausnehmen und pürieren und wieder in den Topf geben. Nudeln separat kochen und hinzufügen. Mit Parmesan bestreut servieren (oder auch nicht).


Hier mal ohne Parmesan

Mittwoch, 18. Januar 2012

Grüner Smoothie Nr. 3

Drin waren nur:
Ananas
Spinat
etwas Wasser




Auch dieser eher bitter, aber leider war auch die Ananas nicht eine der Besten. Morgen früh werde ich nochmal mit Ananas experimentieren!! 

Grüner Smoothie Nr. 2

Nachdem der erste Grüne Smoothie mir ja wider Erwarten unglaublich gut geschmeckt hatte, hier nun ein Zweiter. Kein Foto, sah nämlich genauso aus wie der Erste. Grüne zähflüssige Pampe halt. 


1/2 Birne
1 Orange
1 Kiwi
mehrere Blätter Mangold




Ich fand diesen hier vom Geschmack nicht sooo super, war halt durch den Mangold recht bitter. Vielleicht hätten mehr Orange oder Banane dieser Version gut getan? Ich habe auch mit etwas Wasser gestreckt, da die Birne nicht soviel Flüssigkeit abgegeben hat.

Samstag, 14. Januar 2012

Grüner Smoothie - 1. Versuch!!!

Im Rahmen meiner vegetarischen Woche habe ich mich nun endlich auch mal an einen Grünen Smoothie gewagt, um den ich gedanklich seit Wochen schon rumschleiche. Mit einem gemüsehassenden Mann, einem Kind das zwar in eine vegetarische Krippe geht, daheim aber jegliches Gemüse erbost durch die Küche spuckt, und einer persönlichen Salatphobie (langweilig, macht nicht satt, muss man soviel kauen) kommt bei uns einfach sehr selten grünes Blattgemüse auf den Tisch. Der Grüne Smoothie ist da die perfekte Lösung: "Victoria [Victoria Boutenko, die Erfinderin des Grünen Smoothies] hatte gesehen, dass Schimpansen ihr Grünzeug gerne zusammen mit Früchten essen. Also gab sie Grünzeug, Früchte und etwas Wasser in den Mixer. Das Ergebnis war ein grüner Drink, der – wider Erwarten – köstlich schmeckte und es daher erlaubte, große Mengen grünes Blattgemüse in der für eine optimale Verdauung notwendigen feinen Zerkleinerung mit gleichzeitig großem Genuss zu verzehren."
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html


Ich habs heute mal ausprobiert und es war echt lecker! Man hat nur die Frucht geschmeckt. Drin waren: 2 Orangen, 1 Kiwi, 1 halbe Banane und eine handvoll Spinatblätter. Alles in den Mixer geschmissen und püriert. Das war dann recht dickflüssig, man kann natürlich auch noch Wasser hinzufügen und es flüssiger machen. Unter den Bildern habe ich noch einige Links angefügt, wo mehr über die Smoothies und die vielen Vorteile des Verzehrs steht, sowie viele Rezeptvorschläge.




Green Smoothie Miri, Nr. 1: 2 Orangen, 1 halbe Banane und 1 Kiwi schälen und in Stücke schneiden. Spinatblätter waschen und verlesen. Alles gemeinsam pürieren und so frisch wie möglich geniessen. Extremst lecker, schmeckte hauptsächlich nach Kiwi, dann nach Banane. Die Orangen geben noch extr-Süße ab, den Spinat schmeckte man gar nicht (ok, vielleicht war es auch noch zuwenig von der Menge) - der hat nur "abgefärbt".










Hier ein paar Links, aber über Google findet man noch mehr:
http://www.ihr-wellness-magazin.de/gesundheit/gesuender-essen/gruene-smoothies.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html
http://www.gruenesmoothies.de/

Montag, 9. Januar 2012

Vegetarisch???

Ich bin, und war es immer, ein Fleischesser. Ich liebe Steak (es darf auch gerne noch "Muh" machen), ich hab mir den Bauch mit Gansbraten vollgeschlagen an Weihnachten, und auf meinem Brot findet man öfter Salami und Schinken als Käse.

Dennoch spiele ich wiederholt mit dem Gedanken, doch endlich mal vegetarischer zu leben. Ich denke kaum, dass ich Fleisch ganz aufgeben möchte, aber vielleicht kann man es ja auf 2x die Woche reduzieren? Nur Fleisch vom Biobauern? Nur ausgewählte, glückliche Hühner, am Besten noch selbstgeschlachtet?

Sarah is(st) ja bereits in einem vegetarischen Kindergarten und wenn ich mir so anhöre, was es da mittags immer gibt, dann klingt das auch sehr lecker.

Solange ich noch frei bin, Käse über alles zu kippen, werde ich das mit dem Veggie auch irgendwie hinbekommen.

Tips nehme ich liebend gerne an!!!

Dienstag, 16. August 2011

Feigen-Rucola-Nudeln mit Feta und Honigmelone

Zutaten:
Feigen
Rucola
Fetakäse
Honigmelone
(Speckwürfel - ach hätte ich doch welche gehabt, dann hätt´s besser geschmeckt)
Balsamico und Olivenöl

Zubereitung:
Wasser zum Kochen bringen und Pasta undsoweiter.
Rucola abwaschen und trockenschütteln. Honigmelone in Stücke schneiden, Feigen waschen und vierteln (ich habe meine "ausgekratzt", denn sie waren von außen nicht mehr so schön). Feta in Würfeln schneiden und mit etwas Olivenöl kurz anbraten (in der Version mit dem Speck: erst Speckwürfel kross anbraten, zur Seite stellen, dann Feta in derselben Pfanne anbraten).
Nudeln abgiessen, mit den anderen Zutaten mischen, und mit Olivenöl und Balsamico abschmecken.


Fazit: Es war etwas fad (leider), ich hatte es mir toller vorgestellt. Allerdings war auch die Melone etwas lätschig und beim nächsten Mal nehme ich definitiv Speck dazu. Bitte entschuldigt die Qualität der Fotos. Wenn man Rucola mit heißen Nudeln und Balsamico mischt, dann sieht das auf den Bildern leider etwas bräunlich-verwelt aus.





Feigen-Rucola-Salat mit gebratenem Schinkenspeck und Feta

Zutaten:
Rucola (oder anderer Salat, Feldsalat stelle ich mir auch toll vor)
Schinkenspeck (weglassen für die vegetarische Variante)
Feigen
Feta- oder Ziegenkäse
Olivenöl, Balsamico, Salz (oder Dressing nach Wahl)

Zubereitung:
Rucola waschen und trockenschütteln, Feigen waschen und vierteln, auf dem Rucola anrichten. Schinkenspeckscheiben in Stücke rupfen und in Olivenöl kross braten, zum Salat geben (mit dem warmen Öl) und dann den in kleine Würfel geschnittenen Feta durch die heiße Pfanne schwenken, so dass er außen anschmilzt. Ebenfalls über den Salat geben und mit Balsamico verzieren.




Samstag, 19. März 2011

KBW: Römische Gnocchi mit Pilzen (Gnocchi alla Romana con funghi)

Das Rezept stammt aus folgendem Kochbuch: "Pasta: Die neuesten Nudel-Schlager", VPM Verlagsunion Pabel Moewig KG, Rastatt, 1999









Zutaten:
Für die Gnocchi:
250gr Grieß
1 kleines Bund Petersilie
21 Knoblauchzehe
150gr Pilze
2 EL Olivenöl
1L Milch
frisch geriebene Muskatnuß
80gr Butter
3 Eigelb
Salz, Pfeffer


Für die Sauce:
200gr Fontina
2 Eigelb
0,25L Milch
Pfeffer


Zubereitung:
1. Für die Sauce den Fontina entrinden und in dünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben, mit Milch bedecken und 2-3 Std. einweichen.
2. Die Petersilie waschen, gut trockentupfen und fein hacken. Die Knoblauchzehe schälen und leicht zerdrücken. Die Pilze putzen, mit einem feuchten Tuch abreiben und in dünne Scheiben schneiden.
3. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin glasig dünsten. Pilze dazugeben und bei starker Hitze unter ständigem Rühren 2-3min. braten. Mit einer Prise Salz und Pfeffer würzen und mit Petersilie bestreuen. Pilze aus der Pfanne nehmen, abkühlen lassen und fein hacken.
4. Für die Gnocchi die Milch mit einer Prise Salz und Muskatnuß und 50gr Butter in einem Topf zum Kochen bringen. Den Grieß nach und nach hinzufügen, dabei ständig rühren, damit er nicht am Topfrand und -boden festklebt. Das Ganze etwa 20-30min. köcheln lassen. 
5. Den Topf vom Herd nehmen und die Masse abkühlen lassen. Eigelbe und Pilze dazugeben und alles gut vermengen.
6. Die Arbeitsfläche mit etwas zerlassener Butter bepinseln und die Mischung darauf 1cm dick gleichmäßig verteilen. Völlig erkalten lassen, dann mit einem runden Teigausstecher Kreise ausstechen. Ein Backblech einfetten und die Gnocchi so darauflegen, dass sie etwas überlappen.
7. Für die Sauce den Fontina aus der Milch nehmen und in eine feuerfeste Schüssel geben. Die Eigelbe und 5 EL der Milch hinzufügen.
8. Die Mischung im Wasserbad erhitzen, dabei ständig mit einem Schneebesen oder einem Holzlöffel rühren, bis der Fontina schmilzt. Sobald die Sauce cremig ist, vom Herd nehmen und mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
9. Die Sauce über die Gnocchi gießen und das Ganze im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Gas Stufe 2, Umluft 160 Grad) 10 min. goldgelb überbacken. Heiß servieren.


Ausgerollte Grieß-Pilz-Masse




Ausgestochene Grieß-Taler


 Mit Sauce überbacken



Nahaufnahme



Auf dem Teller


Fazit: Wir fanden es beide nicht überragend, es schmeckte etwas fad und macht auch nicht wirklich satt (wobei das wohl eine persönliche Sache ist - so breiige Sachen ohne ein saftiges Steak dazu sind nicht mein Ding). Dafür dass der Arbeitsaufwand eher groß ist wird dieses Gericht wohl nicht mehr auf unserem Speiseplan erscheinen. Oder aber in vereinfachter Form und dann nur als Beilage. 

Montag, 31. Januar 2011

KBW: Pasta mit Kichererbsen (Pasta e Ceci)

Pasta e Ceci ist ein typisches Winteressen, da sehr suppenartig. Es macht warm im Bauch, es sättigt toll, es ist angenehm würzig, und man kann noch bergeweise Parmesan oben drauf kippen, es wird einfach nur besser! Das Kochbuch ist jedenfalls dieses hier: 

Emilia Valli: La Cucina Umbra in 300 ricette tradizionali. Newton & Compton Editori, 2003


 



Zutaten:
200gr Nudeln (ich habe Ditalini genommen)
250gr getrocknete Kichererbsen
1 Zwiebel
60gr Speckwürfel (habe ich weggelassen, da es vegetarisch sein sollte)
2 Lorbeerblätter
1 Zweig Thymian
2 Knoblauchzehen
1/2 Glas Olivenöl
2-3 reife Tomaten (ich habe Polpa di Pomodoro aus der Dose genommen)
Salz und Pfeffer
Parmesan (nicht im Original-Rezept dabei, aber ich mag es lieber so!)


Zubereitung:
1. Kichererbsen in kaltem Wasser einweichen lassen (wie lange steht auf der Packung, generell ist immer toll über Nacht). 
2. In ausreichend Wasser mit einer halben geschnittenen Zwiebel, dem Lorbeer und Thymian kochen (auch hier wieder: laut Rezept für 3 Std., bei mir hat 1 Std. gereicht so wie es auch auf der Packung stand). 
3. Wenn die Kichererbsen fast fertig sind, in einer Pfanne das Öl erhitzen, die zweite Hälfte der Zwiebel, den Speck und den Knoblauch darin anbraten und die gehäuteten und in Würfel geschnittenen Tomaten dazugeben. Salzen und pfeffern und die Sauce etwas einkochen lassen. 
4. Die Kichererbsen abgießen und das Kochwasser auffangen (!) oder die Kichererbsen mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen. 
5. Die Kichererbsen in die Tomatensauce geben und leicht salzen.
6. Das Kochwasser wieder zum Kochen bringen und die Nudeln darin kochen. Das Ziel sollte sein, dass das Kochwasser stark einkocht und eine Art Suppe ergibt. 
7. Wenn die Nudeln gar sind werden sie nicht abgegossen, stattdessen wird die Tomaten-Kichererbsensauce dazugegeben (falls es zu viel Kochwasser ist müsste man ggf. doch ein bisschen abgießen?). 
8. Einige Minuten ziehen lassen und heiß servieren. Nach Geschmack mit Parmesan überhäufen!

Fazit: Ich habe dieses Gericht zum ersten Mal gekocht und es ist sehr lecker geworden. Ich habe keinen Lorbeer gefunden und habe stattdessen einen Zweig Rosmarin und einige Blätter Salbei in das Wasser der Kichererbsen geworfen, außerdem getrockneten Thymian und keinen frischen. Mein Kochwasser war sogar zu sehr eingekocht, denn nach Zugabe der Kichererbsensauce und nach Verzehr des ersten Tellers (da war es noch recht suppig) hatten Nudeln und Kichererbsen den Rest der Flüssigkeit aufgesogen. Jetzt ist es nicht wirklich mehr eine Suppe, vielleicht werde ich zum Aufwärmen etwas Brühe hinzugeben müssen.












Samstag, 29. Januar 2011

Afrikanischer Erdnuss-Eintopf

Nachdem mehrere Leute von diesem Eintopf geschwärmt haben und er mir auch auf verschiedenen Blogs schon ins Auge gesprungen war, dachte ich mir dass ich den nun endlich auch mal nachkochen muss. Das Rezept ist von Chefkoch.de, hier findet ihr es: KLICK!


Zutaten für 4 Portionen:  
1 Weißkohl (laut einigen Aussagen reicht auch 1/2 Kohl und dem stimme ich zu!)
2 Möhre(n)
2 TL Cayennepfeffer
1 TL Thymian (mag ich nicht so gerne und habe keinen genommen)
½ TL Paprikapulver
1 EL Senf (ich hasse Senf und habe den weggelassen)
1 kl. Dose/n Kidneybohnen
1 Dose Mais
1 Paprikaschote(n)
4 EL Erdnussbutter
1 Pck. Tomate(n), passierte
250 ml Gemüsebrühe
etwas Pfeffer
1 EL Kreuzkümmel
1 Zwiebel(n)
n. B. Saft (Mangosaft)
etwas Salz


Zubereitung:
1. Zwiebeln, Paprikaschote, Möhren und Kohl schälen bzw. putzen und klein schneiden.
2. Weißkohl und Möhren in Wasser separat vorkochen, anschließend beiseite stellen.
3. Währenddessen die Zwiebel- und Paprikastücke in Öl anbraten. Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Senf dazugeben und kurz (!) mitbraten. Passierte Tomaten und Brühe hinzugeben und 5 Minuten kochen lassen. Thymian, Paprikapulver und Erdnussbutter hinzugeben. Alles gut durchrühren.
4. Kidneybohnen und Mais abgießen. Dann hinzugeben und nochmal köcheln lassen (Vorsicht, setzt gerne am Boden an!).
5. Kohl und Möhren dazugeben und heiß werden lassen.
6. Mit Mangosaft, Salz und Pfeffer und evtl. noch mehr Cayennepfeffer abschmecken.

Dazu Reis oder frisches Baguette reichen.   


Bitte entschuldigt die schlechte Qualität der Bilder, die Farben sind schwer zu fotografieren (braun - beige - gelb überwiegt)




   

Freitag, 28. Januar 2011

Selbstgemachte Reibekuchen mit Apfelmus

Reibekuchen, Kartoffelpuffer, oder wie sie im Rheinland heißen Rievkoche, gab es bei uns daheim oft zum Mittagessen. Meistens war es ein „Notessen“ wenn Mama wenig Zeit zum Kochen hatte, denn sie kamen aus der Tiefkühltruhe. Traditionell gab es Apfelmus dazu. Diese Woche hatte ich Heißhunger auf ein bisschen Heimat und da die Puffer auch ganz fix selbstgemacht sind konnte diese Nostalgie schnell geheilt werden. Und ein Glas Apfelmus hatte ich auch noch im Küchenschrank stehen! 



Man braucht pro Portion:
3 Kartoffeln
1 Ei
Ggf. Zwiebel (ich hatte eine sehr kleine Zwiebel auf 2 Portionen)
Salz, Pfeffer, Mehl
Margarine
Apfelmus (aus dem Glas, für die Faulen unter uns)


Zubereitung:
1. Kartoffeln schälen und reiben. Zwiebel dazureiben.
2. Geriebene Kartoffeln in ein sauberes Küchenhandtuch geben und soviel Flüssigkeit wie möglich ausdrücken.
3. Ei(er) untermischen sowie einige Löffel Mehl. Das Gemisch salzen und pfeffern.
4. Esslöffelweise in heißem Fett zu kleinen Puffern backen (mehrere Minuten von beiden Seiten).
5. Schmecken heiß und kalt gut, ich mag sie am liebsten heiß zu kaltem Apfelmus.










Spinatlasagne

Nachdem mein Lebensabschnittsgefährte (höhöhö) sich beschwerte, dass das arme Kind ja nie was Grünes zu Essen bekommt (ich wiederhole nochmal: er selbst isst außer Paprika, Zucchini, Erbsen und Pilzen keinerlei Gemüse!!!), habe ich beschlossen eine leckere vegetarische Spinatlasagne mit dreierlei Käse und Bechamelsauce zu machen. Ohne Tomaten. Nur weiß und grün. Habe das Rezept frei Schnauze gemacht und es ist klasse geworden. Das Baby hat’s aber nicht umgehauen, die hat da eher angewidert drin rumgestochert. Komischerweise hatte sie die Spinat-Ricotta-Creme, die man dafür braucht, aber bereitwillig und mit Genuss gegessen (hatte ihr da mal 2-3 Löffelchen in den weit aufgesperrten Schnabel geschoben). Gut, dann mache ich davon beim nächsten Mal halt mehr und esse die Lasagne alleine.


Zutaten (für 2-3 große Portionen):
500gr frischer Spinat
250gr Ricotta-Käse
Ca. 15 Lasagneplatten (weiß und/oder grün)
Ein normal-großer Mozzarella (125gr?)
Wer mag noch einen weiteren Käse, ich hatte geräucherten Scamorza-Käse
Milch, Mehl und Butter für die Bechamelsauce
Gewürze nach Wahl



Zubereitung:
1. Spinat waschen und verlesen, größere Blätter ggf. kleinrupfen.
2. Spinat in leicht gesalzenem Wasser einige Minuten kochen, ca. eine Tasse von dem Kochwasser abnehmen und beiseite stellen, den Rest abgießen. Spinat si gut es geht ausdrücken, dann mit dem Pürierstab fein pürieren.
3. Spinatpampe mit Ricotta vermengen. Wenn das Baby nicht mitisst kann man jetzt schön würzen: Pfeffer, Muskat, Salz, oder schon im Schritt vorher eine Knoblauchzehe mitpürieren. Die Masse sollte nicht zu fest sein, man kann also noch gut was von dem beiseite gestellten Kochwasser hinzufügen.
4. Bechamelsauce zubereiten: Eine Tasse Milch in der Mikro erhitzen. Einen EL Butter in einem Topf schmelzen, 2 EL Mehl dazugeben und mit dem Schneebesen einrühren – möglichst klümpchenfrei! Dann nach und nach die heiße Milch hinzufügen und stetig mit dem Schneebesen rühren (mittlere Hitze). Ggf. noch mehr Milch zugeben, wenn die Sauce zu dickflüssig ist. Mit Salz und Muskatnuss würzen.
5. Lasagneplatten in kochendem Salzwasser einige Minuten kochen (besser klappt es, wenn man immer nur 4-5 Platten gleichzeitig kocht). Ja, auch wenn auf der Packung steht „Ohne Vorkochen“. Da wir keine richtige Sauce haben wie bei der klassischen Tomaten-Hackfleischlasagne, würden die Nudeln sonst nicht durchgaren und die Lasagne würde anbrennen und hart werden.
6. Den Boden einer Auflaufform mit einer dünnen Schicht Spinatbrei bedecken, dann eine Schicht Lasagneplatten darauflegen. Bechamelsauce, dann wieder Lasagneplatten, dann Spinat, usw. Irgendwo in der Mitte hatte ich noch eine Schicht von dem in dünne Scheiben geschnittenen Scamorza-Käse.
7. Im vorgeheizten Ofen ca. 15min. backen (Gabel-Stech-Probe machen ob die Nudeln durch sind), einige Minuten vor Schluss die kleingeschnittene Mozzarella auf der Lasagne verteilen (gibt man sie von Anfang an dazu, dann brennt sie an).



Frischer Spinat


Pürierter Spinat mit Ricotta


Bechamelsauce


Scamorza


Es wird geschichtet, Baby!


Noch mehr Schichten


Und es wird immer mehr...


Von außen fotografiert (tolle gläserne Auflaufform)


Auf dem Teller - leider etwas umgekippt


Hier hab ich schonmal abgebissen :-)





Donnerstag, 27. Januar 2011

Erdnusssauce zu Brokkoli und Tofu

Dieses Rezept ist aus der Zeitschrift Freundin vom 20.10.2010 (Nr. 23/2010). Es hat mich angelacht und gerufen „Koch mich, koch mich!“. Und da konnte ich natürlich nicht widerstehen! Zum Glück, denn es hat sehr gut geschmeckt. Bis auf die Füße, ähm ich meine den Tofu.


Zutaten (für 4 Personen):
Für die Sauce: 100gr Erdnusskerne (geröstet und ungesalzen), 1 TL brauner Zucker, ½ TL rote Currypaste, 1 EL Erdnusscreme, 400ml Kokosmilch, 100gr Sahne, 1 TL Sojasauce
Fürs Gemüse: 800gr Brokkoli, 100gr Frühlingszwiebeln, 400gr fester Tofu, 7 EL Öl, 100 ml Gemüsefond, 3 EL Sojasauce

1. Nüsse grob zerkleinern. Zucker bei mittlerer Hitze karamellisieren. Currypaste einrühren, Erdnusscreme, Nüsse, Kokosmilch und 100ml Wasser zugeben. Aufkochen, Sahne zugießen, offen 20min. einkochen lassen. Mit Sojasauce würzen.
2. Brokkoli putzen, grobe Strünke entfernen, Röschen in mundgerechte Scheiben schneiden. Zwiebeln putzen, schräg in dünne Scheiben schneiden. Tofu würfeln.
3. 4 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Tofu einlegen, unter Wenden ca. 6 Min. goldbraun braten, dann herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Fett wegwerfen.
4. Restliches Öl erhitzen. Brokkoli bei starker Hitze ca. 4 Min. braten. Mit Fond ablöschen, bei mittlerer Hitze 4 Min. garen. Tofu und Zwiebeln unterrühren, mit Sojasauce würzen, weitere 2 Min. garen.  
5. Erdnusssauce noch mal aufkochen, mit Gemüse anrichten. Köstlich zu Basmatireis.

Fazit: Entweder hatte ich den falschen Tofu (das falsche Tofu?) oder Tofu schmeckt immer so, aber es schmeckte nach eingeschlafenen Füssen. Oder so wie ich mir eingeschlafene Füße vorstelle. Im Rezept wird angegeben, dass man auch Hähnchenbrust- oder Rinderfilet nehmen kann, und das werde ich auch machen. Die Sauce war jedenfalls saulecker!!

Rezeptseite


Details Rezept


Brokkoli und Tofu in der Pfanne


Fertiges Gericht auf dem Teller


Zoooooom ;-))


noch mehr Zoooooom ;-))